Music Django Reinhardt

Deutsche Übersetzung
Biografie
Django Reinhardt
Django Reinhardt betätigte sich schon sehr früh als Musiker, und gilt als Begründer bzw. Vorreiter des europäischen Jazz. Am 23. Januar 1910 kam er als Jean Reinhardt in Liberchies, Belgien zur Welt. Als Kind lebte er zunächst in Nizza, Italien, Korsika und Nordafrika bevor die Sinti-Familie ein Zuhause in einer Wohnwagensiedlung am Stadtrand von Paris fand. Django lernte früh Violine, Banjo und schließlich Gitarre zu spielen und begann seine Karriere als professioneller Musiker als Zwölfjähriger mit dem Akkordeonisten Guérino. 1928 begleitete er auf ersten Schallplatten-aufnahmen die Akkordeonisten Jean Vaissade, Victor Marceau und Maurice Alexander.
Am 2. November 1928 schlug das Schicksal zu und Django Reinhardt erlitt schwere Verletzungen beim Brand seines Wohnwagens.
Djangos rechtes Bein war gelähmt und seine linke Hand wurde stark verbrannt; daneben erlitt er am Körper schwere Verbrennungen. Die Ärzte hatten vor, das Bein zu amputieren, doch Reinhardt erholte sich von den Verletzungen. In den folgenden anderthalb Jahren der Rehabilitation entwickelte Django Reinhardt eine neue virtuose Spieltechnik, bei der er für das Spielen der Melodie lediglich Zeige- und Mittelfinger einsetzte. Für Akkorde konnte er in beschränktem Maße den Ringfinger und kleinen Finger zu Hilfe nehmen, deshalb benutzte er ausgiebig den Daumen. Die Behandlungen und Rehabilitationsmaßnahme waren im Frühjahr 1930 abgeschlossen. Die Beziehung zu seiner Frau scheiterte.
Anfang der 1930er Jahre spielte Reinhardt im Orchester des Violinisten Michel Warlop und trat in Pariser Cafés auf. 1934 entdeckten ihn Pierre Nourry und Charles Delaunay für den Hot Club de France. Diese hatten die Idee, ein nur von Saiteninstrumentalisten besetztes Ensemble zusammenzustellen, angeblich stellten sie Reinhardt dem Violinisten Stéphane Grappelli vor. Nach Proben im Hotel Claridge wurde das legendäre Quintette du Hot Club de France gegründet, in dem neben Reinhardt und Grappelli die Rhythmusgitarristen Joseph „Nin-Nin“ Reinhardt (Djangos Bruder) und Roger Chaput sowie als Bassist Louis Vola mitwirkten, in dessen Orchester die Musiker bis dahin regulär spielten.
Dieses Quintett wurde ein Sensationserfolg. 1943 versuchte Django Reinhardt in die Schweiz zu gelangen, wurde aber an der Grenze zurückgewiesen. Nach Paris zurückgekehrt, bewahrten ihn seine Berühmtheit und die Beliebtheit seiner Musik bei der französischen Bevölkerung (und auch bei einigen Besatzungsoffizieren, etwa Dietrich Schulz-Köhn) davor, wie viele seiner Verwandten als Zigeuner verfolgt und in einem Konzentrationslager umgebracht zu werden. Bis zum Ende des Krieges blieb er unbehelligt in Paris, hielt sich aber bedeckt und mied die Öffentlichkeit in der Hauptstadt. 1944 nahm Django Reinhardt die Manouchemesse auf, die sein damaliger Klarinettist Gérard Lévêque zu Papier brachte. Die auf einer Kirchenorgel durch Léo Chauliac eingespielte Messe wurde aber erst weit später veröffentlicht. Lévêque notierte auch eine sinfonische Komposition Reinhardts. Laut Charles Delaunay enthielt diese Sinfonie teilweise so gewagte Harmonien, dass sie für den Dirigenten Jo Bouillon Probleme aufwarf. Die Partitur ging verschollen; einige Kompositionen daraus wurden im Jazzkontext verwendet.
Im Januar 1945 war Django Reinhardt mit den Glenn Miller All Stars im Plattenstudio; von Oktober bis Dezember 1945 nahm er mit der amerikanischen Air Transport Command Band unter der Leitung von Sgt. Jack Platt eine Reihe von Stücken auf, darunter Djangology und den Uptown Blues. Bei diesen Aufnahmen handelte es sich um Live-Mitschnitte für den AFN, die später auf Platte veröffentlicht wurden.
1946 trat Django Reinhardt in Amerika mit dem Duke Ellington Orchestra auf. Leider sind von dem Auftritt am 20. November im Civic Opera House in Chicago nur vier Aufnahmen erhalten, die als „The Great Concerts: Duke Ellington: Chicago 1946“ auf Doppel-CD veröffentlicht wurden.
Ab 1947 spielte Django Reinhardt hauptsächlich elektrisch verstärkte Gitarre, wobei die Melodielinien z. T. deutlich bop-orientierter wurden. 1947 nahm er – mit akustischer Gitarre – auch wieder mit Stéphane Grappelli eine Reihe von Titeln auf (u. a. How High the Moon). Einige der Highlights von Django Reinhardts Aufnahmen mit elektrisch verstärkter Gitarre wurden 1947 in den Pariser RTF-Studios aufgenommen. Erwähnenswert sind die Sessions vom 22. September und 13. November 1947.
Im Dezember 1948 wurde ein Konzert des Quintetts im Théâtre des Galeries in Brüssel mit Hilfe eines von Django Reinhardt gekauften Tonbandgeräts mitgeschnitten. Im Januar/Februar 1949 nahmen Reinhardt und Grappelli in Rom mit einer dreiköpfigen Rhythmusgruppe (Gianni Safred, Klavier; Carlo Pecori, Bass; Aurelio de Carolis, Schlagzeug) insgesamt 67 Titel auf, von denen einige zum Besten gehören, was Django Reinhardt je aufgenommen hat (Troublant Boléro, Nagasaki, Vous qui passez sans me voir). 1951 zog Django Reinhardt in das bei Fontainebleau gelegene Samois-sur-Seine. Im Februar desselben Jahres trat er mit einer neuen Band im Pariser Club St. Germain-des-Prés auf, die aus Bebop-beeinflussten jungen Musikern bestand. Wenn er nicht mit dieser Band spielte, widmete Django Reinhardt sich nun größtenteils der Familie, Freunden, der Malerei, dem Angeln und dem Billardspielen.
Am 16. Mai 1953 erlitt er im Café Auberge de l’Ile in Samois einen Schlaganfall. Er wurde umgehend ins Hospital von Fontainebleau gebracht, konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Django Reinhardt wurde in Samois beigesetzt.
Der Musikstil von Django Reinhardt
Das Neue und Besondere an der Musik Reinhardts war die Mischung aus drei verschiedenen Musikstilen: er schuf aus dem schon gängigen New-Orleans-Jazz der 1920er Jahre, den französischen Walzern (valses musettes) und der traditionellen Spielweise der Sinti (Sintimusik) einen neuen Musikstil, den Zigeuner- oder Gypsy Swing, der neben der jazzgemäßen Rhythmik durch Akkordeffekte und Stimmungen gekennzeichnet ist. Ab 1937, seit der Aufnahme von Chicago, war er ohne Zweifel der beste europäische Jazzmusiker.
Reinhardts Gitarrenspiel hat einen großen Wiedererkennungswert; dies liegt u. a. an einer Reihe von immer wiederkehrenden Spieltechniken, die besonders in seinen Soli deutlich hervortreten. Diese Techniken sind zum Teil durch die Behinderung seiner Greifhand bedingt; hier gelang es Reinhardt also, aus der Not eine Tugend zu machen.
Django selbst konnte keine Noten lesen, komponierte aber – teils in Zusammenarbeit mit Grappelli – eine Reihe von Stücken, die zu Jazzstandards wurden: etwa Nuages, Daphné, Manoir de mes rêves oder Minor Swing. Reinhardt verwendete bis 1947 vorwiegend Gitarren von dem italienischen Gitarrenbauer Mario Maccaferri. Django Reinhardts letzte Selmer-Gitarre – ein Modell von 1940 mit der Seriennummer 503 – befindet sich inzwischen in der Instrumentensammlung der Cité de la musique in Paris. Ab 1947 ist vor allem die Epiphone mit der Seriennummer 3442 zu erwähnen, die er aus den USA mit nach Frankreich gebracht hatte.
Traduction française
Biographie
Django Reinhardt
Django Reinhardt a débuté sa carrière musicale très jeune et est considéré comme le fondateur et le pionnier du jazz européen. Né Jean Reinhardt le 23 janvier 1910 à Liberchies, en Belgique, il a passé son enfance à Nice, en Italie, en Corse et en Afrique du Nord avant que sa famille, les Sinti, ne s’installe dans un camping en périphérie de Paris. Django a appris très tôt à jouer du violon, du banjo et, plus tard, de la guitare. Il a commencé sa carrière de musicien professionnel à l’âge de douze ans avec l’accordéoniste Guérino. En 1928, il a accompagné les accordéonistes Jean Vaissade, Victor Marceau et Maurice Alexander sur ses premiers enregistrements. Le 2 novembre 1928, un drame frappa : Django Reinhardt fut grièvement blessé dans l’incendie de sa caravane. Sa jambe droite fut paralysée et sa main gauche gravement brûlée. Il souffrit également de graves brûlures. Les médecins envisagèrent de l’amputer de la jambe, mais Reinhardt se remit de ses blessures. Durant l’année et demie de rééducation qui suivit, Django Reinhardt développa une nouvelle technique de jeu virtuose, n’utilisant que son index et son majeur pour jouer la mélodie. Il pouvait utiliser son annulaire et son auriculaire de façon limitée pour les accords, et faisait donc un usage intensif de son pouce. Les traitements et la rééducation s’achevèrent au printemps 1930. Sa relation avec sa femme prit fin. Au début des années 1930, Reinhardt joua dans l’orchestre du violoniste Michel Warlop et se produisit dans les cafés parisiens. En 1934, Pierre Nourry et Charles Delaunay le remarquèrent pour le Hot Club de France. Ils eurent l’idée de former un ensemble composé uniquement d’instrumentistes à cordes et présentèrent Reinhardt au violoniste Stéphane Grappelli. Après des répétitions à l’hôtel Claridge, le légendaire Quintette du Hot Club de France fut créé. Outre Reinhardt et Grappelli, le quintette comprenait les guitaristes rythmiques Joseph « Nin-Nin » Reinhardt (le frère de Django) et Roger Chaput, ainsi que le contrebassiste Louis Vola, dans l’orchestre duquel les musiciens avaient auparavant joué régulièrement. Ce quintette connut un succès retentissant. En 1943, Django Reinhardt tenta d’entrer en Suisse, mais fut refoulé à la frontière. À son retour à Paris, sa renommée et la popularité de sa musique auprès de la population française (et également auprès de certains officiers d’occupation, comme Dietrich Schulz-Köhn) le sauvèrent des persécutions dont il fut victime en tant que Rom et de l’assassinat dans un camp de concentration, comme ce fut le cas pour nombre de ses proches. Il demeura paisiblement à Paris jusqu’à la fin de la guerre, menant une vie discrète et évitant les mondanités. En 1944, Django Reinhardt enregistra la Messe Manouche, dont son clarinettiste de l’époque, Gérard Lévêque, réalisa la transcription. Cependant, cette messe, interprétée à l’orgue par Léo Chauliac, ne fut publiée que bien plus tard. Lévêque nota également une composition symphonique de Reinhardt. Selon Charles Delaunay, cette symphonie contenait des harmonies si audacieuses qu’elles posèrent problème au chef d’orchestre Jo Bouillon. La partition fut perdue ; certains extraits de cette symphonie ont été utilisés dans le jazz. En janvier 1945, Django Reinhardt était en studio avec les Glenn Miller All Stars ; d’octobre à décembre 1945, il enregistra plusieurs morceaux avec l’American Air Transport Command Band sous la direction du sergent Jack Platt, dont « Djangology » et « Uptown Blues ». Ces enregistrements furent réalisés en direct pour AFN et publiés ultérieurement sur disque. En 1946, Django Reinhardt se produisit aux États-Unis avec l’orchestre de Duke Ellington. Malheureusement, seuls quatre enregistrements subsistent du concert du 20 novembre au Civic Opera House de Chicago, publiés sur un double CD intitulé « The Great Concerts: Duke Ellington: Chicago 1946 ». À partir de 1947, Django Reinhardt joua principalement de la guitare électrique, certaines de ses lignes mélodiques s’orientant davantage vers le bebop. Toujours en 1947, il enregistra plusieurs titres avec Stéphane Grappelli, à la guitare acoustique (dont « How High the Moon »). Parmi les enregistrements les plus marquants de Django Reinhardt à la guitare électrique figurent ceux réalisés en 1947 aux studios RTF à Paris. On notera en particulier les séances des 22 septembre et 13 novembre 1947. En décembre 1948, un concert du quintette au Théâtre des Galeries de Bruxelles fut enregistré à l’aide d’un magnétophone acheté par Django Reinhardt. En janvier/février 1949, Reinhardt et Grappelli enregistrèrent 67 titres à Rome avec une section rythmique de trois musiciens (Gianni Safred au piano, Carlo Pecori à la basse et Aurelio de Carolis à la batterie). Parmi ces enregistrements figurent certains des meilleurs de Django Reinhardt (Troublant Boléro, Nagasaki, Vous qui passez sans me voir). En 1951, Django Reinhardt s’installa à Samois-sur-Seine, près de Fontainebleau. En février de la même année, il se produisit avec un nouveau groupe au Club Saint-Germain-des-Prés à Paris, composé de jeunes musiciens influencés par le bebop. Lorsqu’il n’était pas avec ce groupe, Django Reinhardt se consacrait principalement à sa famille, à ses amis, à la peinture, à la pêche et au billard.
Le 16 mai 1953, il fut victime d’un AVC au Café Auberge de l’Île à Samois. Transporté d’urgence à l’hôpital de Fontainebleau, il succomba à ses blessures. Django Reinhardt fut inhumé à Samois.
Le style musical de Django Reinhardt
La nouveauté et la singularité de la musique de Reinhardt résidaient dans la fusion de trois styles musicaux distincts : il créa un style inédit, le Gypsy Swing, à partir du jazz de la Nouvelle-Orléans des années 1920, des valses musettes et du style traditionnel des Sintis. Outre ses rythmes proches du jazz, le Gypsy Swing se caractérise par des effets d’accords et des ambiances particulières. Dès 1937, date de l’enregistrement de l’album Chicago, il s’imposa comme le plus grand musicien de jazz européen. Le jeu de guitare de Reinhardt est unique. Cela s’explique notamment par le fait que le jeu de Reinhardt se caractérise par un certain nombre de techniques récurrentes, particulièrement évidentes dans ses solos. Ces techniques étaient en partie une conséquence du handicap affectant sa main gauche ; à cet égard, Reinhardt a su faire de la nécessité une force. Django lui-même ne savait pas lire la musique, mais il a composé – parfois en collaboration avec Grappelli – plusieurs morceaux devenus des standards du jazz, tels que « Nuages », « Daphné », « Manoir de mes rêves » et « Minor Swing ». Jusqu’en 1947, Reinhardt utilisait principalement des guitares fabriquées par le luthier italien Mario Maccaferri. La dernière guitare Selmer de Django Reinhardt – un modèle de 1940 portant le numéro de série 503 – fait désormais partie de la collection d’instruments de la Cité de la Musique à Paris. À partir de 1947, l’Epiphone numéro de série 3442, qu’il a rapportée des États-Unis en France, est particulièrement remarquable.
Translated into English
Biography
Django Reinhardt
Django Reinhardt began his musical career at a very young age and is considered the founder and pioneer of European jazz. He was born Jean Reinhardt on January 23, 1910, in Liberchies, Belgium. As a child, he lived in Nice, Italy, Corsica, and North Africa before the Sinti family found a home in a caravan park on the outskirts of Paris. Django learned to play the violin, banjo, and eventually the guitar at an early age and began his career as a professional musician at the age of twelve with the accordionist Guérino. In 1928, he accompanied accordionists Jean Vaissade, Victor Marceau, and Maurice Alexander on his first recordings.
On November 2, 1928, tragedy struck when Django Reinhardt suffered severe burns in a fire that destroyed his caravan. Django’s right leg was paralyzed, and his left hand was badly burned; he also suffered severe burns to the rest of his body. The doctors planned to amputate his leg, but Reinhardt recovered from his injuries. During the following year and a half of rehabilitation, Django Reinhardt developed a new, virtuosic playing technique, using only his index and middle fingers to play the melody. He could use his ring and little fingers to a limited extent for chords, so he made extensive use of his thumb. The treatments and rehabilitation were completed in the spring of 1930. His relationship with his wife ended.
In the early 1930s, Reinhardt played in the orchestra of violinist Michel Warlop and performed in Parisian cafés. In 1934, Pierre Nourry and Charles Delaunay discovered him for the Hot Club de France. They had the idea of assembling an ensemble consisting solely of string instrumentalists and reportedly introduced Reinhardt to violinist Stéphane Grappelli. After rehearsals at the Hotel Claridge, the legendary Quintette du Hot Club de France was founded, in which, besides Reinhardt and Grappelli, the rhythm guitarists Joseph “Nin-Nin” Reinhardt (Django’s brother) and Roger Chaput participated, as well as bassist Louis Vola, in whose orchestra the musicians had previously played regularly.
This quintet was a sensational success. In 1943, Django Reinhardt attempted to enter Switzerland but was turned away at the border. Returning to Paris, his fame and the popularity of his music among the French population (and also among some occupation officers, such as Dietrich Schulz-Köhn) saved him from being persecuted as a gypsy and killed in a concentration camp, as many of his relatives were. He remained unmolested in Paris until the end of the war, but kept a low profile and avoided the public eye in the capital. In 1944, Django Reinhardt recorded the Manouche Mass, which was written down by his clarinetist at the time, Gérard Lévêque. The mass, recorded on a church organ by Léo Chauliac, was not released until much later. Lévêque also transcribed a symphonic composition by Reinhardt. According to Charles Delaunay, this symphony contained harmonies so daring in places that it posed problems for conductor Jo Bouillon. The score was lost, but some of the compositions from it were used in a jazz context.
In January 1945, Django Reinhardt was in the recording studio with the Glenn Miller All Stars; from October to December 1945, he recorded a series of pieces with the American Air Transport Command Band under the direction of Sgt. Jack Platt, including Djangology and Uptown Blues. These recordings were live recordings for AFN, which were later released on record.
In 1946, Django Reinhardt performed in America with the Duke Ellington Orchestra. Unfortunately, only four recordings survive from the performance on November 20th at the Civic Opera House in Chicago, which were released as a double CD entitled „The Great Concerts: Duke Ellington: Chicago 1946.“
From 1947 onward, Django Reinhardt primarily played electric guitar, with some of the melodic lines becoming significantly more bop-oriented. Also in 1947, he recorded several tracks with Stéphane Grappelli, using acoustic guitar (including „How High the Moon“). Some of the highlights of Django Reinhardt’s electric guitar recordings were made in 1947 at the RTF Studios in Paris. Of particular note are the sessions of September 22 and November 13, 1947.
In December 1948, a concert by the quintet at the Théâtre des Galeries in Brussels was recorded using a tape recorder purchased by Django Reinhardt. In January/February 1949, Reinhardt and Grappelli recorded a total of 67 tracks in Rome with a three-piece rhythm section (Gianni Safred, piano; Carlo Pecori, bass; Aurelio de Carolis, drums), some of which are among the best recordings Django Reinhardt ever made (Troublant Boléro, Nagasaki, Vous qui passez sans me voir). In 1951, Django Reinhardt moved to Samois-sur-Seine, near Fontainebleau. In February of that year, he performed with a new band at the Club St. Germain-des-Prés in Paris, comprised of young musicians influenced by bebop. When he wasn’t playing with this band, Django Reinhardt devoted himself largely to his family, friends, painting, fishing, and playing billiards.
On May 16, 1953, he suffered a stroke at the Café Auberge de l’Ile in Samois. He was immediately taken to the hospital in Fontainebleau, but could not be saved. Django Reinhardt was buried in Samois.
Django Reinhardt’s Musical Style
The novel and distinctive aspect of Reinhardt’s music was the fusion of three different musical styles: he created a new style, Gypsy Swing, from the already established New Orleans jazz of the 1920s, French waltzes (valses musettes), and the traditional playing style of the Sinti people (Sinti music). Gypsy Swing, in addition to its jazz-like rhythms, is characterized by chord effects and moods. From 1937 onward, since the recording of Chicago, he was undoubtedly the greatest European jazz musician.
Reinhardt’s guitar playing is highly distinctive; this is due, among other things, to a number of recurring playing techniques that are particularly evident in his solos. These techniques were partly a consequence of the disability affecting his fretting hand; Reinhardt thus managed to turn necessity into a virtue.
Django himself could not read music, but he composed—sometimes in collaboration with Grappelli—a number of pieces that became jazz standards: for example, „Nuages,“ „Daphné,“ „Manoir de mes rêves,“ and „Minor Swing.“ Until 1947, Reinhardt primarily used guitars made by the Italian luthier Mario Maccaferri. Django Reinhardt’s last Selmer guitar—a 1940 model with serial number 503—is now part of the instrument collection at the Cité de la Musique in Paris. From 1947 onwards, the Epiphone with serial number 3442, which he had brought from the USA to France, is particularly worth mentioning.
Překlad do češtiny
Životopis
Django Reinhardt
Django Reinhardt se již od mládí věnoval hudbě a je považován za zakladatele a průkopníka evropského jazzu. Narodil se 23. ledna 1910 jako Jean Reinhardt v Liberchies v Belgii. Jako dítě žil nejprve v Nice, Itálii, na Korsice a v severní Africe, než si jeho rodina Sinti našla domov v karavanovém táboře na okraji Paříže. Django se brzy naučil hrát na housle, banjo a nakonec i na kytaru a svou kariéru profesionálního hudebníka zahájil ve dvanácti letech s akordeonistou Guérinem. V roce 1928 doprovázel na prvních nahrávkách akordeonisty Jeana Vaissadeho, Victora Marceaua a Maurice Alexandra.
2. listopadu 1928 zasáhl osud a Django Reinhardt utrpěl těžká zranění při požáru svého karavanu.
Djangova pravá noha byla ochrnutá a jeho levá ruka byla silně popálená; kromě toho utrpěl těžké popáleniny na těle. Lékaři měli v úmyslu amputovat mu nohu, ale Reinhardt se ze zranění zotavil. Během následujícího roku a půl rehabilitace vyvinul Django Reinhardt novou virtuózní techniku hry, při které k hraní melodie používal pouze ukazováček a prostředníček. K akordům mohl v omezené míře používat prsteníček a malíček, proto hojně využíval palec. Léčba a rehabilitace byly dokončeny na jaře 1930. Jeho vztah s manželkou zkrachoval.
Na počátku 30. let Reinhardt hrál v orchestru houslisty Michela Warlopa a vystupoval v pařížských kavárnách. V roce 1934 ho objevili Pierre Nourry a Charles Delaunay pro Hot Club de France. Ti měli nápad sestavit ansámbl složený výhradně ze smyčcových instrumentalistů a údajně představili Reinhardta houslistovi Stéphane Grappellimu. Po zkouškách v hotelu Claridge bylo založeno legendární Quintette du Hot Club de France, ve kterém kromě Reinhardta a Grappelliho působili rytmičtí kytaristé Joseph „Nin-Nin“ Reinhardt (Djangův bratr) a Roger Chaput a jako basista Louis Vola, v jehož orchestru hudebníci do té doby pravidelně hráli.
Toto kvinteto zaznamenalo senzační úspěch. V roce 1943 se Django Reinhardt pokusil dostat do Švýcarska, ale byl na hranicích odmítnut. Po návratu do Paříže ho jeho sláva a obliba jeho hudby u francouzského obyvatelstva (a také u některých okupačních důstojníků, například Dietricha Schulze-Köhna) uchránily před pronásledováním jako cikána a zabitím v koncentračním táboře, jak se stalo mnoha jeho příbuzným. Do konce války zůstal v Paříži bez obtíží, ale držel se v ústraní a vyhýbal se veřejnosti v hlavním městě. V roce 1944 nahrál Django Reinhardt Manouchemesse, kterou zapsal jeho tehdejší klarinetista Gérard Lévêque.
Mše, kterou Léo Chauliac nahrál na varhany v kostele, byla však vydána až mnohem později. Lévêque také zaznamenal Reinhardtovu symfonickou skladbu. Podle Charlese Delaunaye obsahovala tato symfonie částečně tak odvážné harmonie, že způsobovala problémy dirigentovi Jo Bouillonovi. Partitura se ztratila; některé skladby z ní byly použity v jazzovém kontextu.
V lednu 1945 byl Django Reinhardt ve studiu s Glenn Miller All Stars; od října do prosince 1945 nahrál s americkou Air Transport Command Band pod vedením Sgt. Jacka Platta řadu skladeb, včetně Djangology a Uptown Blues. Jednalo se o živé nahrávky pro AFN, které byly později vydány na desce.
V roce 1946 vystoupil Django Reinhardt v Americe s Duke Ellington Orchestra. Bohužel se z vystoupení 20. listopadu v Civic Opera House v Chicagu dochovaly pouze čtyři nahrávky, které byly vydány na dvojité CD pod názvem „The Great Concerts: Duke Ellington: Chicago 1946“.
Od roku 1947 hrál Django Reinhardt hlavně na elektrickou kytaru, přičemž melodické linie se částečně výrazněji orientovaly na bop. V roce 1947 nahrál – na akustickou kytaru – opět s Stéphane Grappellim řadu skladeb (mj. How High the Moon). Některé z nejvýznamnějších nahrávek Django Reinhardta s elektrickou kytarou byly pořízeny v roce 1947 v pařížských studiích RTF. Za zmínku stojí nahrávací sessiony z 22. září a 13. listopadu 1947.
V prosinci 1948 byl koncert kvinteta v Théâtre des Galeries v Bruselu nahrán pomocí magnetofonu, který zakoupil Django Reinhardt. V lednu/únoru 1949 nahráli Reinhardt a Grappelli v Římě s tříčlennou rytmickou sekcí (Gianni Safred, klavír; Carlo Pecori, baskytara; Aurelio de Carolis, bicí) celkem 67 skladeb, z nichž některé patří k tomu nejlepšímu, co Django Reinhardt kdy nahrál (Troublant Boléro, Nagasaki, Vous qui passez sans me voir). V roce 1951 se Django Reinhardt přestěhoval do Samois-sur-Seine nedaleko Fontainebleau.
Am 16. Mai 1953 erlitt er im Café Auberge de l’Ile in Samois einen Schlaganfall. Er wurde umgehend ins Hospital von Fontainebleau gebracht, konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Django Reinhardt wurde in Samois beigesetzt.
Hudební styl Django Reinhardta
Novinkou a zvláštností Reinhardtovy hudby byla směs tří různých hudebních stylů: z již běžného neworleanského jazzu 20. let, francouzských valčíků (valses musettes) a tradičního stylu hraní Sintů (sintská hudba) vytvořil nový hudební styl, cikánský nebo gypsy swing, který se kromě jazzové rytmiky vyznačuje akordovými efekty a náladami. Od roku 1937, od nahrávky Chicago, byl bezpochyby nejlepším evropským jazzovým hudebníkem.
Reinhardtovo hraní na kytaru je velmi charakteristické, mimo jiné díky řadě opakujících se technik, které jsou zvláště patrné v jeho sólech. Tyto techniky jsou částečně podmíněny postižením jeho prstů, Reinhardt se tedy dokázal z nouze udělat ctnost.
Django sám neuměl číst noty, ale složil – částečně ve spolupráci s Grappellim – řadu skladeb, které se staly jazzovými standardy: například Nuages, Daphné, Manoir de mes rêves nebo Minor Swing. Do roku 1947 používal Reinhardt převážně kytary italského výrobce kytar Maria Maccaferriho. Poslední kytara Selmer Djanga Reinhardta – model z roku 1940 se sériovým číslem 503 – se dnes nachází ve sbírce nástrojů Cité de la musique v Paříži. Od roku 1947 je třeba zmínit především kytaru Epiphone se sériovým číslem 3442, kterou si přivezl z USA do Francie.




Django-Reinhardt-Platz in Hildesheim (Fläche1900 Quadratmeter). Bauarbeiten höchstwahrscheinlich im Frühjahr abgeschlossen



BeschreibungDas Festival findet seit 2001 alljährlich im Juli auf der Burg Steuerwald in Hildesheim als zweitägige Open-Air-Veranstaltung statt, zuletzt am 12. Juli 2025 (Jubiläumsfestival). Dabei treten Ensembles und Solisten der verschiedensten Stilrichtungen des Sinti–Jazz und Sinti-Swing auf. Ricardo Laubinger der Veranstalter des Festivals, 1. Vorsitzender des Verein Hildesheimer Sinti e.V. Das Festival ist neben dem in Samois-sur-Seine stattfindenden Festival Django Reinhardt eines der größten Festivals des Sinti-Swing und Sinti-Jazz. Das Hildesheimer Festival etablierte sich bereits nach wenigen Jahren in der internationalen Jazzszene. Es hat durchschnittlich ca. 1300 Besucher.
Django Reinhardt wurde in eine Manouche-Familie geboren, einen im Französischen ansässigen Sinti-Gruppe. In Hildesheim sind seit über 600 Jahren Angehörige der deutschen Minderheit der Sinti ansässig. In Hildesheim leben anteilsmäßig die meisten Mitglieder dieser Minderheit in Niedersachsen.Um der eng mit der Musik verbundenen Kultur der Sinti eine Plattform zu geben und sie der Mehrheitsbevölkerung zugänglich zu machen, wurde das Django-Reinhardt-Festival ins Leben gerufen. Es soll zudem der Diskriminierung, dem Rassismus und Fremdenfeindlichkeit entgegenwirken und das Verständnis füreinander fördern.
Das Motto des Festivals lautet „Miteinander statt Gegeneinander“.





Info siehe Programm
Jubiläums-Festival in Hildesheim
25. Django-Reinhardt-Open-Air auf Gut Steuerwald
Ewald Hartmann
Am Sonnabend, 12. Juli veranstaltet der Verein Hildesheimer Sinti e.V. sein international etabliertes Musik-Festival auf Gut Steuerwald in der Mastbergstraße 19. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Zum 25. Mal seit 2001 sind damit die Freunde des Gypsy Swing auf den Hof der ehemals bischöflichen Trutzburg eingeladen, die in Hildesheim 1313 errichtet wurde und eine pittoreske Kulisse für den Musikabend bietet. Beim Jubiläum des längst überregional bekannten Django-Reinhardt-Memorials werden Gruppen aus Tschechien, Spanien, Südfrankreich und Deutschland und Special guests aus der Slowakei und Rumänien zum Gedenken an den legendären Begründer des europäischen Jazz auftreten. Den Beginn macht das Trio Django´s Tiger, bestehend aus den Stuttgarter Gitarristen Mano Guttenberger und Moreno Guttenberger und Altmeister Jan Jankeje aus Bratislava am Kontrabass. Das Duo Django Always um den 22-jährigen Virtuosen Tschavolo Vlasak aus Prag in Begleitung seines Vaters Kaja Vlasak an der Rhythmusgitarre ist seit Jahren auf dem Festival präsent und erweitert sich diesmal um den Violinisten Florin Niculescu aus Bukarest und Dadi Guttenberger aus Konstanz als weiteren Rhythmusgitarristen. Tschavolo und Kaja Vlasak betätigen sich seit über einem Jahr auch als Coach für Hildesheimer Nachwuchstalente an der Gitarre. Eine Kostprobe ihres Könnens geben die 7 Kinder im Alter von 7-14 Jahren als Django Juniors auf der Festivalbühne und unterstreichen damit den hohen Stellenwert der Jugendförderung im Verein der Sinti. Top Act des Abends ist die südfranzösische, spanische Flamenco-Formation Lailo Nuevo mit Felipe Sauvageon an der Sologitarre und mit Gesang, dem Percussionisten David Huertas Bravo und der Tänzerin Melanie Delgado. Die Kultur der Sinti prägt auch kulinarisch und im ganzen Ambiente des Burghofs das Festival. Die stilvolle Illumination des Geländes verzaubert Publikum und Bühne gleichermaßen. Organisator Ricardo Laubinger, der das Festival 2001 ins Leben rief und seit einem Vierteljahrhundert jedes Jahr veranstaltet, ist es wichtig, Kulturen zu verbinden. Sein Motto „Nein zu Rassismus – Miteinander statt Gegeneinander“ setzt er mit Unterstützung seines Hildesheimer Teams in zahlreichen Aktivitäten glaubwürdig um. Für Regenschutzvorrichtungen auf dem Burghof ist gesorgt, so dass die Veranstaltung bei jedem Wetter stattfinden wird. Der Eintritt beträgt 25,- €. Eintrittskarten gibt es nur am Veranstaltungstag an der Festivalkasse. ab 18:00 Uhr, Parkplätze, Getränke und Verpflegung stehen zur Verfügung.
La Vie de Django Reinhardt
Sinti Swing Festival in Hildesheim – 13. Juli 2024
24. Django-Reinhardt-Open-Air auf Gut Steuerwald
Am Sonnabend, 13. Juli veranstaltet der Verein Hildesheimer Sinti e.V. sein international etabliertes Musik-Festival auf Gut Steuerwald in der Mastbergstraße 19. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Zum 24. Mal seit 2001 sind damit die Freunde des Gypsy Swing auf den Hof der ehemals bischöflichen Trutzburg eingeladen, die in Hildesheim 1313 errichtet wurde und eine pittoreske Kulisse für den Musikabend bietet. Bei der Neuauflage des längst überregional bekannten Django-Reinhardt-Memorials werden am kommenden Wochenende Gruppen aus Tschechien und Deutschland und Solisten aus der Slowakei, Rumänien und den USA zum Gedenken an den legendären Begründer des europäischen Jazz auftreten. Den Beginn macht die Hamburger Show-Band „Duke & Dukies“, die Django-Reinhardt-Titel, klassische Swing-Standards und tanzbare Schlager mit Gesang im Programm hat. Zur Band „Guttenbergers Gypsy Jazz Project“ gehören an den Gitarren drei Mitglieder der Familie Guttenberger aus Konstanz, Jan Jankeje aus Bratislava am Kontrabass und Florin Niculescu aus Bukarest an der Geige. Die Besetzung entspricht damit dem Original Quintett du Hot Club de France, aber die Performance der aktuellen Klangsprache. Das Trio um den 21-jährigen Virtuosen Tschavolo Vlasak aus Prag ist seit Jahren auf dem Festival präsent und erweitert sich diesmal um die Violinistin Carolin Pook (New York/Hildesheim) und den Akkordeonisten Stefan Brychnac. Für ein kurzes Vorspiel mit ihnen werden auch talentierte Kinder aus Hildesheim die Bühne betreten und damit den hohen Stellenwert der Jugendförderung im Verein der Sinti unterstreichen. Wenn auch angelehnt an den Stil Django Reinhardts, überschreitet der Top Act des Abends die Schwelle zum Modern Jazz. Zum Sextett „Jürgen Attig & Voyage“ gehören der charismatische Bassist Jürgen Attig als Leader, Sologitarrist Kussi Weiss aus Hildesheim, Rhythmusgitarrist Tschabo Franzen aus Berlin, ein weiteres Mal Carolin Pook (Violine), der Hildesheimer Pianist Oliver Gross und Willi Hanne am Schlagzeug aus Hannover. Die Kultur der Sinti prägt auch kulinarisch und im ganzen Ambiente des Burghofs das Festival. Die stilvolle Illumination des Geländes verzaubert Publikum und Bühne gleichermaßen. Organisator Ricardo Laubinger ist es wichtig, Kulturen zu verbinden. Sein Motto „Nein zu Rassismus – Miteinander statt Gegeneinander“ setzt er mit Unterstützung seines Hildesheimer Teams in zahlreichen Aktivitäten glaubwürdig um. Für Regenschutzvorrichtungen auf dem Burghof ist gesorgt, so dass die Veranstaltung bei jedem Wetter stattfinden wird. Der Eintritt beträgt 25,- €. Eintrittskarten gibt es nur am Veranstaltungstag an der Festivalkasse. Parkplätze, Getränke und Verpflegung stehen zur Verfügung. Nähere Informationen sind zu finden auf www.festival-django-reinhardt.de
Samstag, 25. Mai 2024, 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr / Platz An der Lilie Hildesheim Rathaus


Das Open-Air-Konzertabend am Platz „An der Lilie“ wird Eintritt frei sein
Memorial Django Reinhardt – La vie de Django Reinhardt
Jean „Django“ Reinhardt, getauft auf den Namen Jean Reinhardt (* 23. Januar 1910 in Liberchies, Belgien; † 16. Mai 1953 in Fontainebleau), war ein französischer Gitarrist, Komponist und Bandleader. Er gilt als Begründer und Vorreiter des europäischen Jazz.
Django Reinhardt – Eine Legende des europäischen Jazz
Für Duke Ellington war Django Reinhardt (1910-1953) „der kreativste Jazzmusiker außerhalb der USA“. Hätte Django länger gelebt, meinte der Gitarrist Barney Kessel, hätte er „den Verlauf des zeitgenössischen Jazzgitarrenspiels verändert – vielleicht sogar den Verlauf der Musik selbst.“
Reinhardt & Grappelli: Quintet de Hot Club de France
1934 gründete Django mit dem Violinisten Stéphane Grappelli das „Quintette de Hot Club de France“, das ausschließlich auf Saiteninstrumenten spielte. Sie waren Pioniere des europäischen Jazz und schufen einen Stil, der bis heute weltweit als „Gypsy Jazz“ “Sinti Jazz“ oder „Jazz Manouche“ bekannt ist. Django war ein Manouche, er gehörte zum französischen Zweig der Sinti. Um ihn ranken sich Geschichten und Legenden: das Leben im Wohnwagen trotz seines Ruhmes; die schweren Verbrennungen, durch die ihm nur noch zwei brauchbare Finger an seiner Greifhand blieben; das Überleben im von den Nazis besetzen Paris. Bis heute ist Django Reinhardt auf vielfältige Weise gegenwärtig – in Erinnerungen und als Inspiration.
Django Reinhardt, der leuchtende Stern am Gitarrenhimmel des Jazz, schuf eine Musik voller Schwung und Leidenschaft, mit der er Generationen von nach ihm Kommenden bis zum heutigen Tag zu begeistern und zu inspirieren vermag.
Django war ein Romantiker der Freiheit. Seine Kindheit war geprägt vom armen, aber stolzen Leben im Verband der Manouche, der französischen Sinti. Geboren im belgischen Winterquartier von Liberchies, aufgewachsen in einer Wohnwagensiedlung am Stadtrand von Paris, begann er schon als Halbwüchsiger eine Karriere als professioneller Musiker.
Als er achtzehn war, ereignete sich eine Katastrophe. Der Wohnwagen fing Feuer. Django entging mit schweren Verbrennungen nur knapp dem Tod. Die linke Hand blieb zeitlebens verkrüppelt. Eigentlich das Ende für einen Gitarristen. Nicht so für Django Reinhardt, der aufgrund und trotz des Handicaps eine Spielweise entwickelte, die ihn einmalig machte.
Das Quintett des Hot Club de France, mit dem Django Reinhardt und Stéphane Grappelli als einer der ersten einen eigenständigen europäischen Beitrag zur Weltsprache des Jazz leistete. Während des Zweiten Weltkrieges blieb Django Reinhardt im besetzten Frankreich. Es grenzt an ein Wunder, dass er die Jahre des nationalsozialistischen Terrors lebend überstehen konnte.
Gegen Ende seines Lebens geriet er in eine Sinnkrise. Er zog aufs Land, widmete sich dem Fischen und dem Malen und erlitt einen Schlaganfall, an dessen Folgen er am 16. Mai 1953 im Alter von nur 43 Jahren verstarb. Mit seiner Musik bleibt er unsterblich – nicht nur im Jazz und nicht nur in der Tradition der Sinti, sondern in der Kultur der Welt.
La Vie de Django Reinhardt – Das Leben Django Reinhardt‘s
Hier setzt Ricardo Laubinger und sein Team an – zwei Bands aus Tschechien und Deutschland, Django Always aus Prag und das Kussi Weiss Trio aus Hildesheim. Beide Bands waren aber auch schon des öfteren gemeinsam als eine Band auf einer Bühne zu erleben. Zuletzt am 8.& 9. September 2023 in Berlin beim Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Schlossgarten von Bellevue.
Die Internationalen Sinti Jazz Bands führen das Hildesheimer Publikum auf eine musikalische Zeitreise in die erste Hälfte des 20sten Jahrhunderts, mit dem unverwechselbaren, energiegeladenen, handgemachten Gypsy Swing Jazz & Rhythm. Das umfangreiche Repertoire – zusammengesetzt aus den Sinti-Manouche Jazz und flotten Gypsy Swing Nummern, aus der Feder des Meisters Django Reinhardt, garantieren abwechslungsreiche und unvergessliche Unterhaltung.
King of Gypsy Swing
Open-Air-Konzert „La vie de Django Reinhardt„, An der Lilie – Rathausplatz Hildesheim
KulturPur
Das Open-Air-Konzertabend am Rathaus „An der Lilie“ wird ein musikalisches Erlebnis.
In der Pause, bevor die zweite Band des Abends, Django Always ihren Auftritt hat, erinnert der Moderator Ewald Hartmann an die Geschichte „Django Reinhardt‘s“. Dann begibt sich die Band Django Always auf eine spannende Reise durch das musikalische Leben Django Reinhardt‘s – La Vie de Django Reinhardt
LA VIE DE DJANGO REINHARDT
24. Django Reinhardt Festival – 13. Juli 2024 Hildesheim Germany






Allstars Hot Club de Jazz Django Reinhardt – Internationale Gypsy Jazz Jam Session
Samstag, 15.10.2022 im Atelier Licht .N. Stein Lounge, Markt 1, 31134 Hildesheim






ALLSTARS HOT CLUB DE JAZZ DJANGO REINHARDT

Internationale Gypsy Jazz Jam Session am 15.10.2022 im Atelier Licht .N. Stein Lounge, Markt 1 (Ratskeller) 31134 Hildesheim
Wir führen unser Publikum auf eine musikalische Zeitreise in die erste Hälfte des 20sten Jahrhunderts, mit dem unverwechselbaren, energiegeladenen, handgemachten Gypsy Swing Jazz & Rhythm.
Das umfangreiche Repertoire – zusammengesetzt aus den Sinti-Manouche Jazz und flotten Gypsy Swing Nummern, aus der Feder des Meisters Django Reinhardt, garantieren abwechslungsreiche und unvergessliche Unterhaltung.
Hier spielen International bekannte Gypsy Jazz Musiker. Gestandene Profis und Herausragender Nachwuchs vor Sachkundigem Publikum.
Die Opener Band Allstars Hot Club de Jazz Django Reinhardt (Beginn um 20.15 Uhr) bestehend aus folgenden Musikern:
„Kaja u. Tschavolo Vlasak (Gitarren) – Django Always Gypsy Jazz from Prague „
Gimanto Hoffmann (Gitarre) von „Gipsy Daimonds aus Bremerhaven“ sowie Klaus Heuermann (Kontrabass) aus Pattensen
Kussi Weiss (Gitarre) u. Moreno Weiss (Bassgitarre) sowie Tschabo Franzen (Gitarre) aus Hildesheim und Berlin vom Kussi Weiss Trio.
Die Gypsy Jazz Violinistin Carolin Pook aus New York, stößt unterstützend dazu, wie auch der Hildesheimer Gitarrist „Ottorino Galli“.
Im Anschluss sind im „Open Stage“ alle Musikerinnen und Musiker herzlich eingeladen, die gerne Musik im Stil Django Reinhardt‘s machen und lieben, mitzumachen.
Uns geht es um kulturelle Begegnung, Austausch und Vernetzung, gelebte und geteilte Gypsy Jazz Musik a la Django Reinhardt und Lebensfreude.
Musiker die an der Gypsy Jazz Jam Session teilnehmen möchten haben freien Eintritt.
Eine Anmeldung für die „Open Stage“ ist per E-Mail an DjangoReinhardtFestival@gmx.de ab sofort möglich.
Besucher-Eintritt 15,00 Euro (Nur Abendkasse)
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:15 Uhr
Sitzplatz-Reservierung ist zu empfehlen
per E-Mail an: licht.n.stein@gmx.at oder SMS: 0179 9492187
Veranstalter: Verein Hildesheimer Sinti e.V. in Kooperation mit Atelier Licht .N. Stein Lounge – Ratskeller Hildesheim
Projektleiter: Ricardo Laubinger
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Wie die Zeit vergeht…
Das 22. Hildesheimer Django Reinhardt Festival vom 9. Juli 2022 ist vorbei: Das hätten wir uns 2001, als wir auf dem Andreasplatz vor der Andreaskirche das erste Festival am Start hatten, auch nicht gedacht. Einige der beim 1. Festival aufgetretenen Künstler haben unsere Kultur-Veranstaltung all die Jahre begleitet.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei allen Unterstützern und Sponsoren bedanken, die uns bei der Umsetzung unseres „22. Hildesheimer Django Reinhardt Festival 2022″ geholfen haben.
Erwähnt werden muss unbedingt noch, dass zwei Schüler im alter von 8 und 9 Jahren, Sorlo Balke und Lamar Pohl aus Bremerhaven, im Programm nicht vorgesehen, ihr Nachwuchstalent an den Gypsy Jazz Gitarren vom besten präsentiert hatten. Das Publikum war begeistert, die Resonanz war durchweg Positiv. „Django Reinhardt Guitar Festival ist eine Chance, sich weiterzuentwickeln“, ermutigt Organisator Ricardo Laubinger.

Siehe auch Videos




22. Hildesheimer Django Reinhardt Guitar Festival 9. Juli 2022 – Gut Steuerwald, Mastbergstraße 19, 31137 Hildesheim
siehe Programm
Eintrittskarten nur am Haupteingang (kein Vorverkauf). Eintrittskarte pro Person 20,00 Euro
Animation: 22. Hildesheimer Django Reinhardt Festival – 9. Juli 2022
Foto-Show >Django Always<



SPENDEN
Bankverbindung: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
IBAN: DE39 2595 0130 0034 4243 19
SWIFT-BIC: NOLADE21HIK
Kontoinhaber: Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Wir wissen deine/Ihre Unterstützung sehr zu schätzen
21. Django Reinhardt Festival am 10. Juli 2021. Gut Steuerwald, Mastbergstraße 19 in Hildesheim Eintrittskarten für 20,- Euro pro Person nur an der Abendkasse ab 18. Uhr Nds. Corona-Verordnung: Nach Mitteilung des Hildesheimer Gesundheitsamts, besteht keine Testpflicht. Einhaltung des Abstandsgebot nach §2. Personenströme einschließlich Zu -und Abfahrten steuern um Warteschlangen zu vermeiden.Mund-Nasenbedeckung ist auf dem Veranstaltungsgelände nicht erforderlich, wenn der Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann. klick unten auf Plakat >plkt-flyer_hh_2021<
Trailer „21. Django Reinhardt Festival – 10. July 2021“
21. Hildesheimer Django Reinhardt Guitar- Festival – 10. July 2021
Die Kinder des Monsieur Django
Jung und Alt, im Publikum und auf der Bühne: Das Django Reinhardt – Festival war mal wieder ein Ort der Vielfalt und feierte den Jazz der Sinti

Django Always (CZ)

Kussi Weiss Trio (D)

Danjetto Winterstein Quartett (D)

Vano Bamberger Trio (D)

Nachruf: Rigo Winterstein

In memoriam Rigo Winterstein
Hildesheim (eh). Der Musiker Rigo Winterstein ist gestern, am 3. Mai 2021, in einem Solinger Krankenhaus im Alter von 70 Jahren verstorben. Am 10. Juli 1950 wurde er als Rigoletto Mettbach in Duisburg geboren. Bekannt wurde er unter dem Geburtsnamen Winterstein seiner Mutter Helene, die als Sängerin eine Vorliebe für die Welt der Oper hatte und ihm den klangvollen Vornamen gab. 1960 zog die Familie in die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt, die bis zuletzt Rigo Wintersteins Heimat blieb. 1970 gründete er dort mit seiner Frau Schwalma eine eigene Familie und zog 1983 in die neu errichtete Sinti-Siedlung Otto-Pankok-Straße im Düsseldorfer Stadtteil Eller. Sie bekamen 9 Kinder und 25 Enkel und feierten 2020 im Kreis ihrer Großfamilie die Goldene Hochzeit. Außer der Familie widmete Rigo Winterstein sein Leben ganz der Musik und den Anliegen der Sinti. Seine Karriere als Gitarrist im Stil des Gypsy-Swing nahm in den 70er Jahren schnell Fahrt auf. Im ZDF-Fernsehen gefiel seine Combo, mit blauen Hemden zu fünft in und auf einem weißen Pontiac Straßenkreuzer-Cabrio sitzend (nur der Kontrabassist stehend davor). Auch in Wim Thoelkes damals beliebter Show “Der Große Preis” trat das “Rigo-Winterstein-Swingtett” auf. Für ein Plattencover-Shooting schoben sie schon mal einen Bentley auf die Gleise der Bahn und posierten lässig mit ihren Instrumenten. Das Fernweh klang immer mit in seinen temporeichen und mit viel Raum für freie Improvisation durcharrangierten Stücken. Den Traum vom Reisen erfüllte er sich nicht nur mit dem Wohnwagen im Sommer. Seine Meisterschaft auf der Gitarre und die Bekanntheit seines “Swingtetts”, dessen Name beliebige Besetzungen vom Quartett bis Septett zuließ und mit dem er dem Gitarren-Sound die Violine oder das Akkordeon hinzufügte, brachte ihn auch beruflich auf ausgedehnte Tourneen. So trat er, vermittelt durch das Goethe-Institut, in Japan, in Israel und in der Türkei auf und repräsentierte damit deutsche Sinti-Kultur. Tonangebend war Rigo Winterstein nicht nur in der Musik. Sein Wort hatte Gewicht über seine Großfamilie hinaus. Als Vorsitzender der Sinti-Allianz Deutschland e.V. und seit 2013 als 1. Vorsitzender der Sinti-Union Düsseldorf gab er Interviews und vertrat seine Meinung in Fernseh-Reportagen über das Leben und die Kultur der Sinti. Sein politisches Engagement wurde gewürdigt durch ein Zusammentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin und 2017 die Einladung zum Neujahrsempfang bei Bundespräsident Joachim Gauck in Schloss Bellevue. 2011, 2013 und 2016 begeisterte Rigo Winterstein mit seiner Gruppe auf dem seit 2001 jährlich von Ricardo Laubinger in Hildesheim organisierten Django-Reinhardt-Festival. Nach dessen Muster hob Winterstein selbst für Düsseldorf ein Django-Reinhardt-Festival aus der Taufe, das er seit 2013 acht Mal veranstaltete. Sein erfülltes, reiches Leben voller Musik ging gestern 70-jährig zu Ende.
Fotos vom 20. Hildesheimer Guitar Festival Django Reinhardt 2020









Das Jubiläumsfest 20. Hildesheimer Guitar Festival Django Reinhardt wurde trotz Corona-Auflagen gefeiert!
4 Bands pro Abend. Sensationalle Auftritte. Super Stimmung.
Es war die erste Open-Air-Musikveranstaltung in Niedersachsen seit Einführung der Corona-Einschränkungen.
Nicht ganz wie sonst, doch trotz allem in würdigem Rahmen das Jubiläumsfestival gefeiert.
Danke an alle, die da waren und an alle, die das möglich gemacht haben.
Again thanxs to all of you who were there and to all who supported us and made this gig possible.
Ein besonderen Dank an die Fotografen Helmut Dobratz und Stefan Koppelmann für die Super tollen Fotos.
Ein herzliches Dankeschön für die Videomitschnitte von Anke Bartels und Rui Plath.
Und natürlich ein herzliches Dankeschön an alle Musiker und unsere Moderation,
Ewald Hartmann und Katjusha Kozubek.
Danke vielmals auch an das Team von Nova-Konzertservice. Professionell wie immer.
Wir möchten uns natürlich sehr herzlich bei unseren Sponsoren und Unterstützern bedanken.
Ohne Spenden und Zuwendungen wäre es uns überhaupt gar nicht möglich so eine Art von Kulturveranstaltung
auszurichten.
Unseren herzlichen Dank an die Stadt Hildesheim, Bürgerstiftung Hildesheim, Friedrich-WeinhagenStiftung,
Landschaftsverband Hildesheim e.V, Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.,
Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und GBG Hildesheim. HERZLICHEN DANK!
20 Jahre Europäisches Django Reinhardt Festival Hildesheim 2020 (Sinti-Musikfestival in der Kultur-Hauptstadt der Sinti) Die Hildesheimer Sinti-Gemeinschaft ist eine der ältesten in Deutschland. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts (1407) prägt sie die Kultur der Stadt. Sintimusiker aus Europa treffen sich zum großen 20-Jahr-Jubiläumsfest Django Reinhardt in der „Kulturhauptstadt der Sinti“ in Hildesheim mit dem Schwerpunkt Austausch und Förderung junger Künstler.
20 years European Django Reinhardt Festival Hildesheim 2020 (Sinti music in the Sinti capital). The Hildesheim Sinti Community is one of the oldest in Germany. Since the beginning of the 15th century (1407) it has shaped the culture of the city. Sinti musicians from Europe meet for the great 20th Anniversary Festival Django Reinhardt in the „Cultural Capital of the Sinti“ in Hildesheim, with a focus on the exchange and promotion of young artists.


Wie die Zeit vergeht…
Das 19. Hildesheimer – Guitar Festival Django Reinhardt vom 13. Juli 2019 ist vorbei: Das hätten wir uns 2001, als wir auf dem Andreasplatz vor der Andreaskirche das erste Festival am Start hatten, auch nicht gedacht. Einige der beim 1. Festival aufgetretenen Künstler haben unsere Kultur-Veranstaltung all die Jahre begleitet.
Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihren Besuch auf unserem 19. Django Reinhardt Festival – 13. Juli 2019 – und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr.
Ihr / Euer
Ricardo Laubinger
am 13. Juli 2019 findet in Hildesheim das „19. Django Reinhardt Festival“statt. (s. Programm 2019)
Tickets / Eintrittskarten ( 20,- Euro pro Person) gibt es nur an der Abendkasse. Einlass ab 18 Uhr.
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche







Im Innenhof der mittelalterlichen Burganlage-Steuerwald in Hildesheim präsentieren wir hochkarätigen Gypsy-Swing bis hin zum Rumba und Flamenco mit Livebands aus Deutschland und europäischen Nachbarländern. Das Festival zielt darauf, den Zuhörern diesen Musikstil näher zu bringen und an die Tradition Django Reinhardts, einem der berühmtesten Sinti-Musiker, anzuknüpfen.



Django Reinhardt – das lässige Drei-Finger-Genie. Er etablierte die Gitarre im Jazz als Soloinstrument, obwohl an seiner linken Hand nur noch drei Finger funktionierten. Am 23. Januar 1910 kam Django Reinhardt in Liberchies, Belgien zur Welt. Zusammen mit dem Geiger Stéphane Grappelli sorgte er für eine musikalische Revolution, wobei sein Lebensstil ebenso rasant war wie sein Gitarrenspiel. Django Reinhardt (1910-1953)
Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihren Besuch auf unserem 19. Django Reinhardt Festival – 13. Juli 2019 – und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr.
Ihr / Euer
Ricardo Laubinger
Liebe Freunde, am 22. Juni 2019 veranstalten wir im Hildesheimer Jazz-Club „LitteraNova“, unsere „1. Nacht der Jugend“
Musikalische Nacht der Jugend
Jazz und Swing in der Tradition der Sinti
Zu einer musikalischen „Nacht der Jugend“ laden der Hildesheimer Sintiverein am Samstag, 22. Juni, um 20.30 Uhr in den Hildesheimer Jazzkeller „LitteraNova“, Wallstraße 12a, ein. Musik ist für die Sinti ein grundlegender und identitätsstiftender Bestandteil des Lebens und Ausdruck ihrer Kultur. Den jungen Sinti, die in einer sich dynamisch verändernden Welt mit der Gefahr der Entwurzelung, dem Verlust kultureller Identität konfrontiert werden, wird die Pflege und Weiterentwicklung ihrer Musik Halt, Orientierung und Anerkennung bringen. Als einen Projektbaustein dazu sieht der Vereinsvorsitzende Ricardo Laubinger sein im vergangenen Jahr initiiertes und gefördertes CD-Projekt „Back to the Roots“ mit dem 15-jährigen Ausnahme-Gitarristen Tchavolo “Carlito“ Vlasak aus Prag.
Zum Konzert am 22. Juni eingeladen sind, das Prager Trio Carlos Manouche, Solo-Gitarre Tchavolo „Carlito“ Vlasak, (mittlerweile 16), Rhythmussgitarre, Vater Kaja und Kontrabassist Josef. Aus Hildesheim dabei, Sinti Swing Trio mit dem 20 Jährigen Bassisten, Moreno Weiss, Morenos Vater der Gitarrist Kussi Weiss und Tschabo Franzen, Rhythmussgitarre. Ebenfalls eingeladen sind der 23 Jährige Sologitarrist Gimanto Hoffmann und seine Brüdern Forello, Rhythmussgitarre (21) und Leandro, Kontrabass (18).
Die Brüder Hoffmann reisen aus Bremerhaven an.
Es erwartet euch ein vergnügliches Konzert, bei dem die Fans des traditionellen Gypsy-Jazz voll auf ihre Kosten kommen.
Einlass: 19.30 Uhr – Beginn: 20.30 Uhr
Eintritt 10,- € (Eintritt für Jugendliche ist frei)

1. Gypsy Jazz Christmas Night in der Licht.n.Stein Lounge im Hildesheimer Ratskeller
Veranstalter: JAZZ Django Reinhardt’s Erben in Kooperation mit dem Atelier Licht.n.Stein
1. Gypsy Jazz Christmas Night
Kussi Weiss Trio feat. Victor Olah – Special Guest : Charline Klimt ! (The Voice 2021)
Am 11. Dezember 2021, laden wir herzlich zu der „1. Gypsy Jazz Christmas Night“ um 20.15 Uhr in die Licht.n.Stein Lounge im Ratskeller ein – ein Konzert mit einem der besten Sinti-Jazz-Gitarristen, der in der Tradition von Django Reinhardt spielt und überall Menschen begeistert mitswingen lässt. Kussi Weiss!
Die weihnachtlichen Songs die dargeboten werden sind weitgehend bekannt, der Stil ist ein gänzlich neuer. Christmas Swing Klassiker wie „Let it snow“, „White Christmas“ und „Christmas Song“, aber auch deutsche Klassiker wie “Ihr Kinderlein kommet”, sowie „Leise rieselt der Schnee” wurden neu arrangiert. Herausgekommen sind interessante Interpretationen von Weihnachtsliedern, die selbst Django Reinhardt zum Schmunzeln gebracht hätten. Alt bekannte Gypsy Klassiker wie „Minor Swing“ und Eigenkompositionen runden den klangvollen Genuss beim Live Programm ab
Als weiterer Highlight des Abends wird die 29-jährige Hildesheimerin Charline Klimt auftreten. Sie ist Teilnehmerin bei The Voice of Germany 2021 und hat mit Ihrer außergewöhnlichen Stimme die Voice-Jury und ein
Millionenpublikum verzaubert und für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Der Ausgang von The Voice of Germany 2021 ist noch offen.
„Wir wünschen Charline viel Erfolg .Wir freuen uns sehr Über Ihre Zusage und bedanken uns bei the Voice für das OK für diesen Auftritt.“
Für alle die nicht persönlich anwesend sein können, gibt es die Möglichkeit die Gypsy Christmas Night als Fernsehsendung im Kultur Stream kostenlos zu verfolgen. www.kultur-stream.live
1. Gypsy Jazz Christmas Night, 11. Dezember 2021
Veranstaltungsort: Licht.n.Stein Lounge im Ratskeller – Markt 1 – Hildesheim
Eintrittskarten von 10,- pro Person Nur an der Abendkasse.
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:15 Uhr
Special Guest: Charline Klimt. Charline Auftritt bei The Voice of Germany



